Archiv: August 2020

Viable World: Zusammenleben im Gemeinsamen Haus der Erde

von Jürgen Scheffran und Eberhard Schürmann

Dieser im Augustheft von Blickpunkt Zukunft veröffentlichte Beitrag ist dem Hamburger Physiker Gerhard Knies (10. Juli 1937 – 11.Dezember 2017) gewidmet. Er hatte sich zunächst mit großem Engagement für die Verbreitung von Erneuerbaren Energien eingesetzt (von ihm stammt der Begriff DESERTEC – Strom aus der Wüste). Auf ihn geht die Initiative des Viable World Design Network zurück, das Ende 2014 gegründet wurde. Die beiden Autoren haben in diesem Netzwerk mit ihm an vielen Diskussion teilgenommen, aus denen einige  …

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Erdüberlastungstag 2020 mehr als drei Wochen später

Aber kein Trost

Vom 1. Januar bis zum 22. August 2020 hat die Menschheit der Natur so viel abverlangt, wie die Erde im ganzen Jahr erneuern kann. Das zeigen Berechnungen des Global Footprint Networks und der York University. Die Corona-Lockdowns haben den ökologischen Fußabdruck der Menschheit um fast 10 Prozent schrumpfen lassen. Aber wir verbrauchen immer noch zu viele ökologische Ressourcen: wir leben so, als wäre unsere Erde 60 Prozent größer oder als ob wir 1,6 Erden zur Verfügung hätten.

COVID-19 hat den ökologischen Fußabdruck der Menschheit  …

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DGB-Klartext: „Umverteilung Gebot der ökonomischen Vernunft“

Ungleichheit: Superreiche an Corona-Kosten beteiligen

Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise sind immens. Doch sie treffen keineswegs alle gleich: Während viele um ihren Arbeitsplatz bangen oder in Kurzarbeit mit viel weniger Geld über die Runden kommen müssen, leben andere nach wie vor in großem Reichtum. Warum es jetzt einen Kurswechsel in der Steuerpolitik braucht, erklärt der DGB-klartext.

Ungleiche Vermögensverteilung: 10 Prozent besitzen 67,3 Prozent des Gesamtnettovermögens – 1% mehr als ein Drittel

Neueste Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung kommen zu dem Ergebnis, dass die Vermögen hierzulande  …

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Das Ding – Der Tag, an dem ich Donald Trump bestahl

Roman von Jürgen Neffe

American Paranoia trifft auf German Angst: Der autobiografische Roman des langjährigen US-Korrespondenten rechtzeitig zur heißen Phase des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes

Die Hauptfiguren dieser temporeichen Erzählung könnten unterschiedlicher kaum sein. Da ist der gerissene, steinreiche Immobilienmogul Donald Trump, selbsternannter „König von New York“. Seine Partys in luxuriösem Ambiente sind legendär, die Schönheit seiner weiblichen Angestellten ebenso. Und da ist Charlie DeLeo, der sich als „Quasimodo von New York“ zeitlebens vergeblich nach einer Gefährtin sehnt.

Tag für Tag setzt der Mann aus ärmsten Verhältnissen nach Liberty Island  …

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