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Neue Klimastreifen

Klimatische „Fingerabdrücke“ kennzeichnen menschliche Aktivitäten von der oberen Atmosphäre bis zum Meeresgrund

03.02.2026 – von Ed Hawkins, Professor für Klimawissenschaften, Universität Reading, und Ric Williams, Professor für Meereswissenschaften, Universität Liverpool

Globale Temperaturveränderung von der Obergrenze der Atmosphäre bis zum Meeresgrund – Grafik © Ed Hawkins, University of Reading, CC BY

Die Welt erwärmt sich. Diese Tatsache wird meist nur im Zusammenhang mit der Erdoberfläche diskutiert, auf der wir leben. Aber das Klima verändert sich auch von der Obergrenze der Atmosphäre bis zum Grund des Ozeans. Und  …

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CO2-Rekord

Klimaforscher: Weitere Erderwärmung trotzdem noch zu verhindern –

Die Deutsche Meteorologische Gesellschaft und die Deutsche Physikalische Gesellschaft fordern – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – Politik und Wirtschaft dazu auf, unverzüglich ein sehr viel wirksameres Programm zur Eindämmung von menschengemachten Klimaänderungen voranzutreiben und die hierfür notwendigen Maßnahmen nicht weiter in die Zukunft zu verschieben. Vor dem Parlamentarischen Beirat für nachhaltigen Entwicklung und Zukunftsfragen sagte Professor Gunther Seckmeyer vom Institut für Meteorologie und Klimatologie an der Leibnitz Universität Hannover, mit Blick auf die vorliegenden Daten könne  …

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„Scheitern ist kein Schicksal, sondern eine bewusste Wahl“

Johan Rockström spricht während der UN-Vollversammlung

Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Johan Rockström, wandte sich am 24.09.2025 in New York an die TeilnehmerInnen des Klimagipfels des UN-Generalsekretärs während der High-Level Week 2025 der UN-Generalversammlung:

Es ist nun 10 Jahre her, dass die Welt in Paris ein rechtsverbindliches Abkommen geschlossen hat, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. Seitdem ist die Wissenschaft zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Eine langfristige Erwärmung der Erde um mehr als 1,5 °C stellt eine Gefahr dar.

Dennoch steigen die Treibhausgasemissionen weiter an, und  …

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Anpassungsmaßnahmen können Hochwasserschäden verringern

Pressemitteilung des PIK: Daten aus 70 Jahren

Überschwemmung in Hessen – Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft
Menschen passen sich an Überschwemmungen durch private Vorsorgemaßnahmen, Frühwarnsysteme, Notfallpläne und andere Lösungen an. Eine neue Attributionsstudie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt, dass solche Anpassungsmaßnahmen – abgesehen von baulichen Hochwasserschutzmaßnahmen – die wirtschaftlichen Schäden durch Überschwemmungen seit 1950 um 63 Prozent und die Zahl der Todesopfer um 52 Prozent verringert haben. Die Studie analysiert sieben Jahrzehnte historischer Hochwasserauswirkungen in Europa und zeigt, wie Anpassung die Folgen im Laufe der Zeit reduziert hat.

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Zu wenig Rot

Reise durch die Nordwestpassage

Die ikonischen „Klimastreifen“, die laut dem Klimawissenschaftler Hawkins von der Universität von Reading den globalen Temperaturanstieg seit 1850 darstellen, wurden mit einem noch dunkleren Rot aktualisiert, um die beispiellose Erwärmung widerzuspiegeln. Derweil absolvierte die Abel Tasman-Expeditionsyacht, die ein mit diesen Streifen bedrucktes Segel trug, eine symbolische Reise durch die Nordwestpassage der Arktis, um das Bewusstsein für die Klimaauswirkungen in der Region zu schärfen.

Schon erste Anzeichen von Dunkelrot: Weltweite-Warming Stripes 1850-2020, © Ed Hawkins climate lab book.ac_.uk – CC-BY-SA-4.0

Wissenschaftler haben der  …

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