Archiv: Oktober 2024

Weiterer Erfolg für DUH-Pestizid-Klagen

Gleich 36 Herbizid-Produkte mit dem Wirkstoff Flufenacet sollen verboten werden

Pflanzenschutz – Agrochemie – Foto © Joost J. Bakker – Flickr -New Holland TL 90, CC BY 2.0, commons.wikimedia.org

Nach dem großen Erfolg, der sich beim Glyphosat-Produkt Roundup Powerflex ankündigt, meldet die DUH einen wichtigen Erfolg zu gleich drei Dutzend weiteren zukünftig verbotenen Herbiziden: Auf den Druck der Klageverfahren hin sollen die Zulassungen für die Flufenacet-Mittel Tactic und Elipris und darüber hinaus für alle Pestizid-Produkte mit dem hochgiftigen Wirkstoff Flufenacet widerrufen werden.

Das kündigte das zuständige  …

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Erneuerbare Energien machen weltweit Fortschritte

Laut Experten der Internationalen Energieagentur könnte die Welt bis 2030 ihre Ökostrom-Kapazitäten verdreifachen. Mehr Unterstützung sei jedoch nötig für den Ausbau in Afrika und Südostasien. Das auf der Weltklimakonferenz vereinbarte Ziel, die Kapazität der Erneuerbaren Energien bis 2030 zu verdreifachen, rückt einer Analyse der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge in greifbare Nähe. Demnach wird erwartet, dass die Kapazität bis 2030 um das 2,7-fache ansteigt und fast die Hälfte des weltweiten Strombedarfs bis dahin mit Erneuerbaren Energien abgedeckt wird.

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Alexander Bradshaw gestorben

Hohe Wertschätzung für Physik und Wissenschaftsaustausch

Alexander Marian Bradshaw wurde am  12. Juli 1944 in Bushey, nordwestlich von London geboren; er starb 80jährig am 10. Oktober 2024. Er studierte Chemie am Queen Mary College der Universität London und promovierte 1969 im Fach Physikalische Chemie. 1974 folgte die Habilitation am Institut für Physikalische Chemie der Technischen Universität München. Von 1976 bis 1998 arbeitete Bradshaw am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. Dort wurde er 1980 als Leiter der neu gegründeten Abteilung Oberflächenphysik zum wissenschaftlichen Mitglied und Direktor  …

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Wasser in einer aufgeheizten Welt

Nur durch klimaresilientes Wassermanagement beherrschbar

WBGU-Gutachten ‚Wasser in einer aufgeheizten Welt‘ – Titel © csm_wbgu_hg2024_cover

Die nationale und internationale Wasserpolitik muss sich auf fortschreitende und beschleunigte Veränderungen im globalen Wasserkreislauf einstellen und hierauf schnell und umfassend reagieren. So lautet die Kernaussage des WBGU-Gutachtens „Wasser in einer aufgeheizten Welt“, das der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) am 11.10.2024 an Bundesumweltministerin Steffi Lemke und den Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Mario Brandenburg, übergeben hat.

Wassernotlagen nehmen weltweit zu

Kirche von San  …

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MCC-Forschungsteam warnt vor Ungewissheit bei Überschreiten desr 1,5-Grad-Grenze

Untersuchung zu „Overshoot“-Szenarien zur späteren Senkung der Temperaturen – rasches Reduzieren der Emissionen unerlässlich

Vattenfall-Kraftwerk Reuter-West, Berlin (lt. UBA 2,7 Mio. t CO2 pro Jahr) – Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft

Selbst wenn die Erderwärmung nach vorübergehendem Überschießen des 1,5-Grad-Limits wieder zurückgeführt werden kann: Einige bei der Maximaltemperatur ausgelöste Klimaschäden, wie erwa der Meeresspiegel-Anstieg, sind irreversibel. Dies zeigt eine Untersuchung von 30 WissenschaftlerInnen, mitverfasst vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) – wissenschaftlicher Höhepunkt eines dreieinhalbjährigen Projekts, das  …

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